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Herrn Oberbürgermeister
Christian Ude
Rathaus

Antrag

München trägt aus Gründen des Gesundheitsschutzes und des Tierschutzes dazu bei, dass der Verzehr von Fleisch und Eiern reduziert wird

München sorgt dafür, dass in allen Einrichtungen der Stadt, in Kantinen, bei Empfängen, öffentlichen Veranstaltungen, in Kindertagesstätten, Schulen, Alten- und Pflegeheimen sowie in den Krankenhäusern der Städtischen Kliniken München fleisch- und eifreie Vollwertkost als Alternative angeboten wird.

Begründung:

Seit Jahrzehnten weisen Ernährungswissenschaftler wie Bircher-Benner, Kollath, Bruker und Schnitzer darauf hin, dass der zu hohe Verzehr von tierischem Eiweiß, vor allem von Fleisch und Eiern, in erheblichem Ausmaß zu den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten führt. Rheuma hat sich zur teuersten Zivilisationskrankheit entwickelt, und Herz-Kreislauf-Krankheiten sind mittlerweile die häufigste Todesursache – jeder Zweite, 50% der Bevölkerung, verstirbt daran.

Tierschützer sehen im Halten und Töten von Tieren für die menschliche Ernährung die quantitativ schwerwiegendste Tierausbeutung. Der unbedachte und zu hohe Konsum von Fleisch und Eiern macht die millionenfache Tierschinderei in den Massentierhaltungen erst möglich.

Da ist es ein Gebot der Ethik und der Vernunft, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einzusetzen, dass der Verzehr von tierischem Eiweiß deutlich reduziert wird.

Mechthild v. Walter
Stadträtin

 

  

Stadtratsantrag
vom 13. Dez. 2007

 

Bildmaterial:

von Walter

Mechthild von Walter,
Stadträtin der ödp München
(Druckfähiges Bild:
von_walter.jpg, 27 KB)

Pressekontakt:

Markus Hollemann
Regionalbeauftagter

ödp Stadtverband Brienner Straße 46
5. Stock
D-80333 München
Tel. 0 89/45 24 74 15
Fax 0 89/55 06 99 86
muenchen@oedp.de


 

Kontakt: muenchen@oedp.de
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