Herrn Oberbürgermeister Christian
Ude Rathaus
Antrag
Fahrradfreundliches München - Radstraßennetz
parallel zu den Haupt- verkehrsstraßen
Seitenstraßen, die parallel zu Hauptverkehrsstraßen
verlaufen, werden nach und nach zu Radstraßen
umgestaltet, die durch Pfosten für den Durchgangsverkehr
gesperrt werden, aber für den Anliegerverkehr offen
bleiben - wie das zum Beispiel in der Residenzstraße
oder in der Lothstraße bereits verwirklicht ist.
So soll ein flächendeckendes Radstraßennetz
entstehen.
Begründung:
In den Hauptverkehrsstraßen ist die
gesundheitliche Belastung durch Abgase und Feinstäube
so groß, dass Radfahrer und Fußgänger
sie möglichst meiden sollten. Da bieten sich parallel
zu den Hauptverkehrsstraßen verlaufende Seitenstraßen
als Ausweichmöglichkeit an. Weil hier aber auf
den schmaleren Fahrbahnen ein Nebeneinander von Autoverkehr
und Radverkehr für die Radler meist zu gefährlich
ist, wird diese Möglichkeit kaum genützt.
Sinnvoll ist es daher, diese Parallel- straßen
für den Durchgangsverkehr durch Pfosten undurchlässig
zu machen, um so den Radlern den nötigen Platz
zu verschaffen. Das würde außerdem dazu führen,
dass diese Seitenstraßen vor Schleichverkehr geschützt
werden, wenn die Hauptverkehrsstraßen überlastet
sind.
Auf einem flächendeckenden Radstraßennetz
können Radler zügig und ohne allzu große
gesundheitliche Beeinträchtigung vorankommen -
ein weiterer Schritt, um das Ziel zu erreichen, München
zur fahrradfreundlichsten Stadt Deutschlands zu machen.
Mechthild v. Walter Stadträtin |