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Herrn Oberbürgermeister
Christian Ude
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Antrag

Verbot von frauenfeindlicher, menschen- verachtender Reklame auf U-Bahnhöfen

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München fordert die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG der Münchner Stadtwerke auf, frauenfeindliche und menschenverachtende Reklame auf den Bahnhöfen der U-Bahn zu untersagen.

Begründung:

Die Gesellschaft, die die Werbeträger auf den U-Bahnhöfen betreibt, hat ein Plakat zugelassen, auf dem ein Internet-Anbieter mit dem Spruch „Noch billiger zu haben als Frau Schmidt aus der Buchhaltung“ Reklame für eine preiswerte Flatrate macht. Diese Art von Werbung ist nicht nur geschmacklos, sondern vor allem frauenfeindlich und menschenverachtend und sollte deshalb den Fahrgästen der MVG nicht zugemutet werden.

Mechthild v. Walter
Stadträtin

 

  

Stadtratsantrag
vom 20. April 2006

 

Bildmaterial:

von Walter

Mechthild von Walter,
Stadträtin der ödp München
(Druckfähiges Bild:
von_walter.jpg, 27 KB)

Pressekontakt:

Markus Hollemann
Regionalbeauftagter

ödp Stadtverband München
Tal 25
D-80331 München
Tel. 0 89/45 24 74 15
Fax 0 89/2 44 36 53 97
muenchen@oedp.de


 

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