Herrn Oberbürgermeister Christian
Ude Rathaus
Antrag
Verbot von frauenfeindlicher, menschen-
verachtender Reklame auf U-Bahnhöfen
Der Stadtrat der Landeshauptstadt München
fordert die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG der
Münchner Stadtwerke auf, frauenfeindliche und menschenverachtende
Reklame auf den Bahnhöfen der U-Bahn zu untersagen.
Begründung:
Die Gesellschaft, die die Werbeträger
auf den U-Bahnhöfen betreibt, hat ein Plakat zugelassen,
auf dem ein Internet-Anbieter mit dem Spruch „Noch billiger
zu haben als Frau Schmidt aus der Buchhaltung“ Reklame
für eine preiswerte Flatrate macht. Diese Art von
Werbung ist nicht nur geschmacklos, sondern vor allem
frauenfeindlich und menschenverachtend und sollte deshalb
den Fahrgästen der MVG nicht zugemutet werden.
Mechthild v. Walter Stadträtin |