Herrn Oberbürgermeister Christian
Ude Rathaus
Antrag
München
bewirbt sich bei der EU um Fördergelder
für den Umstieg auf freie Software
- wie zum Beispiel Linux |

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Der Stadtrat möge beschließen:
Die Landeshauptstadt München bewirbt
sich bei IDA, einer Institution der Europäischen
Kommission, um Fördergelder, die für die Verwendung
von freier Software in der öffentlichen Verwaltung
ausgeschrieben sind.
Begründung:
Die EU hat Fördergelder für nationale
und regionale OpenSource-Kompetenzzentren ausgeschrieben.
IDA, eine Institution der Europäischen Kommission,
will auf diese Weise "gute Praktiken" bei
der Verwendung von freier Software in der öffentlichen
Verwaltung entwickeln lassen.
Die zu diesem Zweck herausgegebene Ausschreibung
hat einen Umfang von bis zu 500.000 Euro auf zwei Jahre
verteilt.
Durch diese Ausschreibung soll eine Dienstleistung
für die öffentliche Verwaltung geschaffen
werden. Neben der Bereitstellung von Informationen für
nationale und regionale OpenSource-Kompetenzzentren,
wie technische und wirtschaftliche Analysen und Empfehlungen,
sollen mit Hilfe dieser Förderung vor allem die
OpenSource-Aktivitäten der öffentlichen Verwaltungen
systematisch erfasst und der Austausch von Informationen
ermöglicht werden.
München könnte also für den
Umstieg auf Linux finanzielle Unterstützung erhalten,
sofern es bereit ist, die gewonnenen Informationen mit
anderen Kommunen und öffentlichen Einrichtungen
zu teilen.
Mechthild v. Walter Stadträtin
Linux-Antrag vom 16.
April 2003: München
wechselt aus Kosten- und Sicherheitsgründen von
Windows NT auf Linux
Linux-Antrag vom 22.
Mai 2003: Die Stadt
München entscheidet sich für Kostenvorteile,
Datenschutz und Investitionssicherheit und wählt
deshalb Linux und Freie-Büro-Programme
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