Aktuelles ÖDP München

Silvesterfeuerwerk aber richtig! – Keine Privatfeuerwerke an Silvester

Für viele Metropolen in dieser Welt ist es schon zum Markenzeichen geworden – das große organisierte Sylvester Feuerwerk. Die ÖDP München und die LINKE fordern jetzt in einem Antrag dies für München. Innerhalb der Umweltzone soll es für die Münchner ein großes zentrales Feuerwerk ähnlich wie der Sommernachtstraum geben.

Gestern lief auf MünchenTV ein Beitrag mit unserem Stadtrat Tobias Ruff zum Antrag „Feuerwerk, aber richtig!“ Hier kann man ich „nach-schauen“!

Silvesterfeuerwerk aber richtig! -keine Privatfeuerwerke an Silvester

News & Termine

Der Münchner Stadtrat hat die Ziele des Bürgerbegehrens zur sauberen Luft übernommen.

Hier unser Statement dazu: Sauba sogn ma – jetzt fehlt nur noch die Energiewende zur Eindämmung der Klimaüberhitzung.

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Aktuelle Gedanken der ÖDP

Ran an das große Tabu

“Montagsgedanken” 20.03.2017 von Bernhard G. Suttner

Das Umweltbundesamt schlägt Alarm – ach nein: Es bleibt ganz sachlich-informativ und präsentiert ein paar Fakten: Die CO2-Emissionen in Deutschland steigen wieder; rund 906 Millionen Tonnen des Treibhausgases (rund 4 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr) gingen 2016 mit Absender „Deutschland“ auf die Gasmülldeponie Erdatmosphäre und wurden dort eingelagert. Die Studie des UBA nennt auch das Hauptproblem. Es ist der Verkehr. Die Mobilität – das weiß jeder und jede – ist im politischen Alltag das große Tabu: Wer hier Veränderungen, gar Einschränkungen fordert und plant (Tempolimit, höhere Treibstoffsteuern, Abbau der Steuervorteile für Fliegerei, große „Dienstwagen“ und Diesel) riskiert sofort den Verlust von Zustimmung und Wählerstimmen.

Ich meine, dass die sog. Energiewende viel zu sehr lediglich als Stromwende betrieben wurde. Es müsste aber genau genommen um eine Lebensstilwende gehen – pfui, schon wieder ein Tabu…

Dazu passt, dass kürzlich Niko Paech, der eigenwillige Postwachstumsökonom, Bahn- und Fahrradfan, Nichtflieger und entschlossene Ressourcenschoner seine Professor an der Uni Oldenburg verloren hat. Wäre ja noch schöner: Ein Lebensstil-Tabubrecher als Ökonomie-Lehrer. Geht nicht. Schluss damit. 

Postwachstumsökonomie

“Das Wort zum Freitag” 24.03.2017 von Klaus Mrasek

heißt eine wirtschaftswissenschaftliche Denkrichtung, der innerhalb der ÖDP viele anhängen. Niko Paech, ihr Begründer, schaffte es mit seinen Arbeiten, dem gedanklichen Fundament der ÖDP und den daraus erwachsenden politischen Forderungen einen wissenschaftlichen Rahmen zu geben. Er war Professor an der Universität Oldenburg. In einer Zeit, in welcher das Glaubensbekenntnis vom freien Spiel der Kräfte auf dem Markt direkt in den Zusammenbruch der Banken, der Weltwirtschaft und mehrerer Nationalökonomien führte, erhielt er als Querdenker seine Chance. Er durfte für kurze Zeit von einer Wirtschaft nach dem Wachstum schwadronieren. Die ÖDP nannte das lange Zeit „Weniger ist Mehr“, heute setzt sich der Slogan „Mensch vor Wirtschaft“ in dieser Partei durch, die sich dem Professor aus Oldenburg manchmal so nah fühlte. Nun hat er seine Professorenstelle verloren. Für Querdenker ist kein Platz mehr. Der Mainstream ist wieder auf dem Vormarsch: eine neoliberale Wirtschaftswissenschaft, die im Kapitalismus die Lösung aller Probleme der Menschheit sieht. Wir wünschen Nico Paech weiterhin alles Gute.